Montag, 26. Februar 2018
Angela Merkels Lächeln
Kaum hatte ich obenstehende E-Mail mit dem Original-Titel-Foto der "F.A.Z."-Redaktion zusammen mit meinem Text zugestellt wurde das Bild ausgetauscht - warum?
Sonntag, 11. Februar 2018
Angela Merkel taumelt - GroKo fraglich: Deutschland taumelt
ANGELA MERKEL CDU GROKO SPD
"GroKo: eine Steilvorlage für die Opposition"
oder
"GroKo: Ein unrühmlicher Abgang für Bundeskanzlerin Merkel"
oder
Merkel: "Mene, Mene, Thekel, Upharsin"
(Altes Testament - David 25,5)
"Darum ist diese Einigung eine Glanzleistung unserer Demokratie - Für Deutschland hat es sich schon jetzt gelohnt" - diese Stimme ist sehr allein im mächtigen Chor der Kritik, ja der Ablehnung der Koalitionsverhandlungen und der daraus resultierenden GroKo.
Noch nie hat es nach einer Bundestagswahl ein solches Geschacher gegeben. Von fairen, tragfähigen Kompromissen kann nicht die Rede sein - im Gegenteil: eine faule stinkende Sache - Beispiele? Glyphosat - im Koalitionsvertragsentwurf unter "Landwirtschaft" (469-480) mit keinem Wort erwähnt. "Abschaffung Solidaritätszuschlag in einem deutlichen ersten Schritt für rund 90 Prozent der Soli-Zahler durch Freigrenze. (421-423)" - bis wann, beantwortet der Koalitionsvertrag nicht. "Wir stellen für die Zuwanderungszahlen fest, dass sie basierend auf den Erfahrungen der letzten 20 Jahre sowie mit Blick auf die vereinbarten Maßnahmen und den unmittelbar steuerbaren Teil der Zuwanderung die Spanne von jährlich 80 000 bis 220 000 nicht übersteigen werden. (533-536)" - d. h. KEINE Obergrenze, wie vor allem von der CSU gefordert. Was passiert, wenn in einem der nächsten Jahre doch mehr Asylbewerber nach Deutschland kommen, dazu kein Wort im Koalitionsvertrag.
Frau Merkel will die Zeichen des Bundeswahl-Desasters nicht erkennen und tritt nicht ins Glied zurück: "Ich sehe nicht, was wir anders machen sollten". Herr Schulz aber setzt seinem persönlichen Ehrgeiz Grenzen - großer Respekt! Frau Merkel und damit die CDU büßen gewaltig an Macht und Einfluss ein: Die Schlüsselministerien - Finanzen, Außenpolitik, Arbeit/Soziales und Justiz(!) - sowie Umwelt und Familie gehen an die SPD. Die Italiener freuen sich bereits auf deutsches Steuerzahlergeld, das in die "armen" Südstaaten fließen wird. Die Innenpolitik geht an Herrn Seehofer und ermöglicht ihm einen ehrenvollen Abschied aus der bayerischen Politik. Frau Merkel verbleibt noch ein Schlüsselministerium, die "Wirtschaft", daneben Ministerien wie Verteidigung - kein U-Boot ist einsatzbereit bis Mitte 2018 - wie Landwirtschaft (Glyphosat), Bildung und Gesundheit. Bezüglich der Energie-Wende kann Frau Merkel sich nicht auf die Grünen abstützen: nach Annalena Baerbock wird der überschüssige Windräder- und Fotovoltaik-Strom im Netz (in den Drähten) gespeichert! "Und das ist alles ausgerechnet." Im letzten Moment hat Herr Schulz ein Einsehen und verzichtet auf einen Sitz im Bundeskabinett - der Weg ist frei für den bewährten Sigmar Gabriel. Schulz begrenzt so den Schaden, den er in seiner Partei anrichtet deutlich. Die von großen Turbulenzen heimgesuchte EU wird so nicht noch zusätzlich durch die Idee der "Vereinigten Staaten von Europa" belastet.
Der Koalitionsvertrag und die daraus resultierende GroKo wird dem Wählerauftrag in keiner Weise gerecht. In Scharen werden SPD-Mitglieder entweder in die AfD oder zu der Linken abwandern. Die Merkel'sche Alternativlosigkeit ist Wasser auf die Mühlen der AfD. 2017 sind mehr als 200'000 "Flüchtlinge" nach Deutschland gekommen. Das Halali der AfD wird im ganzen Land unüberhörbar sein. Die FDP wird sich bemühen einen Ball nach dem andern ins GroKo-Goal zu versenken, denn unter diesen Umständen ist es besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren.
Viele in der CDU murren, aber - ich würde sagen: typisch deutsch - es bleibt beim Gemurre; es kommt nicht zum Sturz von Frau Merkel, die Herrn Kohl gestürzt hat. Schade für Deutschland, schade für die EU, schade für Europa.
Quelle:
"Koalitionsvertrag (Entwurf) 2018"; Link: http://www.habbel.de/wordpress/?p=4206
"GroKo: eine Steilvorlage für die Opposition"
oder
"GroKo: Ein unrühmlicher Abgang für Bundeskanzlerin Merkel"
oder
Merkel: "Mene, Mene, Thekel, Upharsin"
(Altes Testament - David 25,5)
"Darum ist diese Einigung eine Glanzleistung unserer Demokratie - Für Deutschland hat es sich schon jetzt gelohnt" - diese Stimme ist sehr allein im mächtigen Chor der Kritik, ja der Ablehnung der Koalitionsverhandlungen und der daraus resultierenden GroKo.
Noch nie hat es nach einer Bundestagswahl ein solches Geschacher gegeben. Von fairen, tragfähigen Kompromissen kann nicht die Rede sein - im Gegenteil: eine faule stinkende Sache - Beispiele? Glyphosat - im Koalitionsvertragsentwurf unter "Landwirtschaft" (469-480) mit keinem Wort erwähnt. "Abschaffung Solidaritätszuschlag in einem deutlichen ersten Schritt für rund 90 Prozent der Soli-Zahler durch Freigrenze. (421-423)" - bis wann, beantwortet der Koalitionsvertrag nicht. "Wir stellen für die Zuwanderungszahlen fest, dass sie basierend auf den Erfahrungen der letzten 20 Jahre sowie mit Blick auf die vereinbarten Maßnahmen und den unmittelbar steuerbaren Teil der Zuwanderung die Spanne von jährlich 80 000 bis 220 000 nicht übersteigen werden. (533-536)" - d. h. KEINE Obergrenze, wie vor allem von der CSU gefordert. Was passiert, wenn in einem der nächsten Jahre doch mehr Asylbewerber nach Deutschland kommen, dazu kein Wort im Koalitionsvertrag.
Frau Merkel will die Zeichen des Bundeswahl-Desasters nicht erkennen und tritt nicht ins Glied zurück: "Ich sehe nicht, was wir anders machen sollten". Herr Schulz aber setzt seinem persönlichen Ehrgeiz Grenzen - großer Respekt! Frau Merkel und damit die CDU büßen gewaltig an Macht und Einfluss ein: Die Schlüsselministerien - Finanzen, Außenpolitik, Arbeit/Soziales und Justiz(!) - sowie Umwelt und Familie gehen an die SPD. Die Italiener freuen sich bereits auf deutsches Steuerzahlergeld, das in die "armen" Südstaaten fließen wird. Die Innenpolitik geht an Herrn Seehofer und ermöglicht ihm einen ehrenvollen Abschied aus der bayerischen Politik. Frau Merkel verbleibt noch ein Schlüsselministerium, die "Wirtschaft", daneben Ministerien wie Verteidigung - kein U-Boot ist einsatzbereit bis Mitte 2018 - wie Landwirtschaft (Glyphosat), Bildung und Gesundheit. Bezüglich der Energie-Wende kann Frau Merkel sich nicht auf die Grünen abstützen: nach Annalena Baerbock wird der überschüssige Windräder- und Fotovoltaik-Strom im Netz (in den Drähten) gespeichert! "Und das ist alles ausgerechnet." Im letzten Moment hat Herr Schulz ein Einsehen und verzichtet auf einen Sitz im Bundeskabinett - der Weg ist frei für den bewährten Sigmar Gabriel. Schulz begrenzt so den Schaden, den er in seiner Partei anrichtet deutlich. Die von großen Turbulenzen heimgesuchte EU wird so nicht noch zusätzlich durch die Idee der "Vereinigten Staaten von Europa" belastet.
Der Koalitionsvertrag und die daraus resultierende GroKo wird dem Wählerauftrag in keiner Weise gerecht. In Scharen werden SPD-Mitglieder entweder in die AfD oder zu der Linken abwandern. Die Merkel'sche Alternativlosigkeit ist Wasser auf die Mühlen der AfD. 2017 sind mehr als 200'000 "Flüchtlinge" nach Deutschland gekommen. Das Halali der AfD wird im ganzen Land unüberhörbar sein. Die FDP wird sich bemühen einen Ball nach dem andern ins GroKo-Goal zu versenken, denn unter diesen Umständen ist es besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren.
Viele in der CDU murren, aber - ich würde sagen: typisch deutsch - es bleibt beim Gemurre; es kommt nicht zum Sturz von Frau Merkel, die Herrn Kohl gestürzt hat. Schade für Deutschland, schade für die EU, schade für Europa.
Quelle:
"Koalitionsvertrag (Entwurf) 2018"; Link: http://www.habbel.de/wordpress/?p=4206
Dienstag, 6. Februar 2018
Krim AfD - Die Krim gehört zu Russland!
Die Krim gehört zu Russland 

Das
ist die einzig vernünftige Politik:
Die
USA haben über die Nato und die EU - namentlich Merkel-Deutschland - versucht,
auf der Krim Fuss zu fassen durch Eingliederung der Ukraine in die EU - bis
jetzt noch nicht der Fall - und in die Nato - bis jetzt noch nicht gelungen.
Dies alles nur dank der Inbesitznahme der Krim und - als Faustpfand - von östlichen Teilen der Ukraine durch
Russland. Ein sehr geschickter Schachzug Putins.
Das
stelle man sich vor: Kriegsschiffe der USA ankern auf der Krim,
bedrohen die russische Schwarzmeerküste. Russland hat keine Flottenbasis
mehr am Schwarzen Meer. Das wäre zu vergleichen mit der Inbesitznahme
von New Orleans durch die Russen.Auszug aus der Geschichte der Krim
Die politische Geschichte der Krim im späten Mittelalter ist
geprägt von den Auseinandersetzungen und Konkurrenzkämpfen der verschiedenen
christlichen Mächte (Genua, Venedig, Byzanz) untereinander sowie den oft
problematischen Beziehungen zwischen diesen und der Goldenen Horde respektive
dem expandierenden Osmanischen Reich, in dessen Hände die Krim im
Verlauf des 15. Jahrhunderts schließlich vollständig fiel. Die bis dahin den
Handel dominierenden Italiener wurden nach Konstantinopel
und Pera
deportiert.
Khanat der Krimtataren
Bild: „Khanpalast von Bachtschyssaraj“; Link:
Im Zuge von Auflösungserscheinungen der Goldenen Horde entstand um
1430 auf der Krim das Krim-Khanat unter der Herrschaft einer
Nebenlinie der Mongolenkhane mit der Hauptstadt Bachtschyssaraj,
das weite Teile der heutigen Ukraine unter seine Kontrolle brachte. Bereits
1475 fiel es zwar unter osmanische
Kontrolle, behielt jedoch ein gewisses Maß an Autonomie. 1502 besiegten die
Krimtataren den letzten Khan der Goldenen Horde, was die russische Eroberung Kasans
(1552) und Astrachans (1556) förderte. Die Krimtataren
unternahmen häufige Raubzüge in das ukrainische Binnenland und nach Russland
und machten viele Gefangene, die sie als Sklaven in den Orient verkauften. 1571
drangen sie bis nach Moskau vor und setzten es in Brand, wurden
aber im folgenden Jahr in der Schlacht bei Molodi vernichtend geschlagen.
Das Krimkhanat beteiligte sich an zahlreichen militärischen Konflikten in Ost-
und Mitteleuropa. Die von den Steppenreitern ausgehende ständige Gefahr zwang
Russland zum langjährigen Unterhalt einer aufwändigen und kostspieligen Verhaulinie, um sich – auch mit Hilfe der Kosaken
– gegen die Tataren zu verteidigen. Zu den ersten russischen Versuchen, auf die
Krim vorzudringen, zählten die Krimfeldzüge
in der Regierungszeit von Sofia
Alexejewna. Im Russisch-Österreichischen Türkenkrieg
verwüstete der deutschstämmige Generalfeldmarschall Burkhard Christoph von Münnich im Dienste der
Kaiserin Anna 1736 erstmals die Krim.
Russisches Kaiserreich
Bild: The
Russian Squadron on the Sebastopol Roads, Russische Flotte in Sewastopol, Iwan Aiwasowski, 1846
Bis zum Russisch-Türkischen Krieg (1768–1774) war das
Khanat der Krim ein Vasallenstaat des Osmanischen Reichs. Mit
Hilfe des Russischen Kaiserreichs gelang die Loslösung,
die Osmanen mussten im Frieden von Küçük Kaynarca 1774 die
„Unabhängigkeit“ der Krim anerkennen, worauf jedoch gleichzeitig eine
schleichende Russifizierung folgte. Viele Krimtataren
flohen auf das Gebiet der heutigen Türkei.
Unter Grigori Potjomkin kam der Staat der
Krimtataren durch Annexion endgültig unter russische Herrschaft: Am 8. April 1783 wurde
die Krim formell von Katharina II. „von nun an und für alle
Zeiten“ als russisch deklariert. Dies wurde vom Osmanischen Reich jedoch erst
mit dem Vertrag von Jassy am 6. Januar 1792 anerkannt.
Administrativ unterstand die Krim dem Gouvernement Taurien (russ. Таврическая
губерния), zu dem auch ein Teil der östlichen Festlandküste bis zum unteren Dnepr
gehörte. „Taurien“ sollte als neuer Name der Krim
etabliert werden, setzte sich jedoch nicht durch.
Nach der Eingliederung wurden Kolonisten angeworben, darunter Deutsche,
Italiener, Griechen, Bulgaren, Balten und
Russen. Letztere waren vorwiegend entlassene Soldaten oder Saporoger
Kosaken. Die tatarischen Bauern, die 96 Prozent der tatarischen
Bevölkerung ausmachten, wurden in die unfruchtbaren Gebiete im Inneren der Krim
zurückgedrängt. Große Teile der fruchtbaren Gebiete wurden ab 1784 unter der
Führung Potjomkins an Landjunker verteilt. Als Folge dieser Politik kam es zu
einem vermehrten Fortzug der Tataren ins Osmanische Reich, insgesamt verließen
100.000 Menschen die Krim.
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde unter der Leitung
des Admirals Michail Lasarew Sewastopol
zum Hauptstützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte ausgebaut.
Von 1853 bis 1856 waren die Krim und vor allem Sewastopol
Schauplatz des Krimkriegs. Teile der Halbinsel wurden während
dieser Zeit vorübergehend von alliierten Truppen (Frankreich und Großbritannien
an der Seite des Osmanischen Reiches, ab 1855 noch das Königreich Sardinien) besetzt. Während und
nach dem Krimkrieg kam es zu einer erneuten Massenflucht. Das Turkvolk der
Tataren sympathisierte traditionell mit dem Osmanischen Reich und fürchtete
sich vor weiteren Repressalien der Russen. In den 1870er und 1880er Jahren
folgten weitere Emigrationswellen, sodass die Tataren gegen Ende des 19.
Jahrhunderts auf der Krim nur noch eine Minderheit von etwa 187.000 Menschen
darstellten.
Am 29. Oktober 1914 wurde Sewastopol von deutschen, unter
türkischer Flagge fahrenden Kriegsschiffen beschossen. Dieser Angriff (sowie
der auf Odessa)
führte zum Kriegseintritt Russlands gegen das Osmanische Reich.
Im Dezember 1917 wurde nach der Oktoberrevolution
auf der Krim von den Krimtataren die Volksrepublik Krim ausgerufen, der erste Versuch einer
säkular-demokratischen Ordnung in der islamischen Welt. Sie wurde im Januar
1918 von den Bolschewiki zerschlagen und durch die Taurische Sowjetische
Sozialistische Republik (russisch: Советская Социалистическая Республика
Тавриды) ersetzt. Diese hielt nur einige Wochen, bis Truppen der ukrainischen Volksrepublik in die Krim
einmarschierten.
Zwischenkriegszeit und Zweiter Weltkrieg
Im Russischen Bürgerkrieg hielten Weiße
Garden die Krim besetzt. Nach der Niederlage Wrangels marschierte die Rote
Armee ein, und 1921 wurde die Krim zur Autonomen Sozialistischen
Sowjetrepublik (ASSR) innerhalb Sowjetrusslands
ausgerufen. Sie blieb somit vom Festland, der Ukrainischen
Sozialistischen Sowjetrepublik, verwaltungstechnisch getrennt.
Schon kurz nach Beginn des Deutsch-Sowjetischen Krieges ordnete Stalin
am 18. Juli 1941 die Vertreibung von fast 53.000 Krimdeutschen
„auf ewige Zeiten“ an, um deren befürchtete Kollaboration mit den Invasoren zu
verhindern. In aller Eile mussten sie das Nötigste zusammenpacken und wurden,
zusammengepfercht in Viehwaggons, hauptsächlich nach Kasachstan transportiert. Viele starben schon
an den Strapazen der tagelangen Fahrt.
Die Krim wurde nach heftigen Kämpfen um Sewastopol von 1942 bis 1944 durch
die Wehrmacht besetzt. Sie sollte mit Bezug auf die germanischen Krimgoten
als Gotengau annektiert und mit Südtirolern
(vgl. Option in Südtirol) besiedelt werden, wozu es
infolge des Kriegsverlaufs allerdings nicht kam.[4] Tausende sowjetische Soldaten und
Zivilisten leisteten noch bis in den Spätherbst 1942 erbitterten Widerstand
gegen die Wehrmacht in den Katakomben von Adschimuschkai.
Nach der Schlacht um die Krim wurden am 18. Mai 1944
auf Stalins Befehl hin 181.000 Krimtataren
wegen ihrer umfangreichen Kollaboration mit den Deutschen (zahlreiche
Krimtataren waren aber auch Soldaten der Roten Armee) nach Zentralasien
deportiert. Bei dem Transport in Viehwaggons
kam etwa die Hälfte der Krimtataren um.
Ihnen folgten
14.500 Griechen, 12.000 Bulgaren, 11.300 Armenier und rund 2.000 Italiener.[5] An die Massendeportation der Volksdeutschen,
Tataren, Griechen, Bulgaren
und Armenier
erinnert das Denkmal „gegen Grausamkeit und Gewalt“ am Bahnhof von Kertsch.
Vergessen wurden dabei die Italiener, die seit 1820 in Kertsch lebten.
Stalin hob die Autonomie der Krim innerhalb der Sowjetunion auf.
Auf der Krim fand im Februar 1945 die entscheidende Konferenz von Jalta der Alliierten
vor Ende des Zweiten Weltkrieges statt.
Nachkriegszeit
Beschluss des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR (1954)
Die Krim war nach 1946 acht Jahre lang zunächst eine Oblast
innerhalb der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik
(RSFSR). Die Lebensbedingungen der im Vergleich zum Vorkrieg halbierten
Bevölkerung auf der Krim waren schlecht. Glücksritter mit kriminellem
Hintergrund zogen ins Gebiet. Die administrative Unterstellung unter die
Verwaltung der nahen Ukraine sollte dieses Problem entschärfen.[6]
Nachdem Nikita Chruschtschow sowjetischer Parteichef
geworden war, wurde die Krim 1954 an die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik
angegliedert. Anlass war das 300-jährige Jubiläum des Vertrags von Perejaslaw von 1654, in dessen
Rahmen sich der von Polen bedrängte ukrainische Kosakenstaat dem Schutz des
russischen Zaren unterstellt hatte.
Nach offizieller russischer Sichtweise (auch der des ehemaligen
ukrainischen Ministerpräsidenten Asarow) brach Nikita S. Chruschtschow damit
staatsrechtlich gesehen die Verfassung der Russischen Föderation (RSFSR), die
die territoriale Integrität des Vaterlandes zu wahren verpflichtete. Eigentlich
hätten der Oberste Sowjet in Moskau und der in Kiew zustimmen müssen. Es gab
aber nur eine Abstimmung deren Präsidien, und auch die waren unterbesetzt, also
formal nicht legitimiert. Der 1. Sekretär der KPdSU auf der Krim, Pawel Titow,
protestierte und wurde dann durch Dmytro Polianski ersetzt.[7]
Der Sohn Nikita Chruschtschows, Sergei Chruschtschow, in den USA lebender Raumfahrtingenieur und Politologe,
vertritt die Meinung, dass die Abgabe der Krim an die Ukraine aus rein
ökonomischen, nicht aus politischen, moralischen oder ethnischen Gründen
erfolgt sei. Zur damaligen Zeit seien Schifffahrtskanäle
von der Wolga
zur Krim und ins Donezbecken geplant worden, und es sei
planerisch klüger gewesen, nur eine statt zwei Sowjetrepubliken
(Russische Föderative und die Ukrainische Republik) mit diesen Vorhaben zu
befassen. Für Nikita Chruschtschow war es nicht denkbar, dass die Sowjetunion
je auseinanderbrechen und so zwischen Russland und der Ukraine eine
Staatsgrenze verlaufen könnte.[8]
1967 wurden die Krimtataren offiziell rehabilitiert, zehn Jahre
später als die übrigen deportierten Völker. Erst ab 1988 durften sie auf die
Krim zurückkehren.
Abspaltung von der Sowjetunion
Bild: Karte der Krim 2014;
Am 20. Januar 1991 sprachen sich 93 Prozent der Krimbewohner in
einem Referendum für die „Wiederbegründung der Autonomen Sozialistischen
Sowjetrepublik der Krim (ASSK) als Subjekt der UdSSR und Teilnehmer des
Unionsvertrages“ aus.
Der Oberste Sowjet der Ukraine bestätigte in einer
Entscheidung am 12. Februar 1991 die Gründung einer ASSK, verkündete dabei aber
die „Wiederbegründung der ASSK im Bestand der Ukrainischen SSR“. Ein Konstrukt
ASSK hatte jedoch zuvor nie innerhalb einer Ukrainischen SSR existiert, so dass
die Entscheidung rechtsungültig ist.
(Quelle: „Wikipedia“ - „Krim“)
Aktuelle
Situation:
Die
USA haben über die Nato und die EU - namentlich Merkel-Deutschland - versucht,
auf der Krim Fuss zu fassen durch Eingliederung der Ukraine in die EU - bis
jetzt noch nicht der Fall - und in die Nato - bis jetzt noch nicht gelungen.
Dies alles nur dank der Inbesitznahme der Krim und - als Faustpfand - von östlichen Teilen der Ukraine durch
Russland. Ein sehr geschickter Schachzug Putins.
Das stelle man sich vor: Kriegsschiffe der USA ankern auf der Krim, bedrohen die russische Schwarzmeerküste. Russland hat keine Flottenbasis mehr am Schwarzen Meer. Das wäre zu vergleichen mit der Inbesitznahme von New Orleans durch die Russen.
Juschtschenko - das
Werkzeug der USA
Vor dem heutigen Präsidenten
Poroschenko war Juschtschenko das Werkzeug der USA, der Nato und der EU.
Juschtschenko positionierte
sich innenpolitisch als scharfer Gegner der Russischen Sprache in der Ukraine und
unterstützte eine umfassende Ukrainisierung
des Bildungswesens, was in den russischsprachigen Regionen des Landes auf
Widerstand stieß. Auf internationaler Ebene wollte er die Ukraine an die Europäische Union annähern; so ließ er die
Visumspflicht für Staatsbürger aus der EU und der Schweiz aufheben.
Im Konflikt zwischen
Russland und Georgien, der schließlich in den Kaukasuskrieg 2008 mündete, unterstützte Juschtschenko die
georgische Regierung von Micheil Saakaschwili.
Im Juli 2008 begannen
Truppen der Ukraine gemeinsam mit US-Militärs, Truppen aus Georgien, Armenien
und Aserbaidschan mit Militärmanövern bei Wasiani.
Nachdem Juschtschenko bereits
2007 den georgischen Präsidenten Micheil Saakaschwili, der ebenfalls in den USA
studiert hatte, in dessen Wahlkampf unterstützt hatte, reiste er nach Beginn
der Feindseligkeiten zu einem Solidaritätsbesuch nach Tiflis.
Juschtschenko verfolgte
mit Nachdruck einen Beitritt der Ukraine zur NATO.
Bild: Umstrittene Gedenktafel für Jaroslaw
Stezko in München, die von Wiktor Juschtschenko veranlasst wurde: Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Stetzko_mem_pla.jpg
Juschtschenko setzte sich in seiner Amtszeit für die Ehrung von
Mitgliedern und Aktivisten der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN)
sowie der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) ein,
was international auf Kritik stieß. Im Oktober 2007 verlieh Juschtschenko dem
umstrittenen UPA-Offizier Roman Schuchewytsch zu dessen 100. Geburtstag
den Titel Held der Ukraine. Auch Stepan
Bandera wurde von ihm am 22. Januar 2010 mit dem Ehrentitel
ausgezeichnet.
Scheitern bei der Präsidentschaftswahl
2010
Bei der Präsidentschaftswahl 2010 erreichte
Juschtschenko im ersten Wahlgang vom 17. Januar mit 5,45% der Stimmen den 5.
Platz – das schlechteste Wahlergebnis für einen amtierenden Präsidenten in der
Geschichte der Ukraine. Oppositionsführer Janukowytsch wurde am 25. Februar
2010 sein Nachfolger als Präsident der Ukraine.
Als Juschtschenkos Partei Unsere Ukraine (Nascha
Ukrajina) am 28. Oktober bei der Parlamentswahl 2012 nur 1,11 % der
Stimmen erhielt und somit den Einzug in das Parlament deutlich verfehlte,
vermuteten Beobachter das Ende seiner politischen Karriere. Viele neutrale
Betrachter bezeichneten die Orange
Revolution bereits vor seiner Abwahl als gescheitert. Auch ehemalige
politische Weggefährten, wie Jurij
Luzenko, zeigten sich von Juschtschenkos Amtszeit enttäuscht.
(Quelle: „Wikipedia“ - „Juschtschenko“)
Ideenskizze
zur Lösung des „Krim-Konfliktes“:
(Russland
hat eine grosse Drohkulisse aufgebaut -aber es wird weder die Baltischen Staaten,
noch Polen, noch Rumänien oder Bulgarien angreifen.
Der
Komplex „Moldawien“ ist in diesen Betrachtungen nicht berücksichtigt.
Die
USA müssen zusammen mit der Nato und der EU, unter Einbindung der Ukraine mit
Russland einen Vertrag / Verträge abschliessen, enthaltend:
1.
Die Krim gehört zu Russland.
2.
Alle Sanktionen gegen Russland werden sofort aufgehoben.
3.
Die Ukraine bleibt ausserhalb der EU und der Nato. Sie schliesst mit Russland
und der EU Freihandelsverträge ab. Verträge mit der EU finden ihr Pendant in
Verträge mit Russland und umgekehrt
4.
Die von Russland besetzten Teile der Ukraine werden an diese zurückerstattet.
5.
Russland erklärt, keine weiteren Gebiete / Staaten (baltische Länder usw.) zu
besetzen, zu erobern.
6.
Verletzen die USA, die EU, die Nato, die Ukraine die mit Russland
abgeschlossenen Verträge, verletzt Russland die mit den USA, der EU, der Nato,
der Ukraine abgeschlossenen Vorträge so
entscheidet ein internationales Schiedsgericht, bestehend aus den Richtern
dreier Staaten abschliessend; ein Richter auf Vorschlag der
USA/EU/Nato/Ukraine, ein Richter auf Vorschlag Russlands; diese beiden wählen
einer Richter aus einem dritten Staat als Vorsitzenden.
6.
Poroschenko, ein typischer Oligarch verschwindet von der politischen Bühne. In
der Ukraine finden freie, von der OSZE kontrollierte Wahlen statt. Oligarchen
sind nicht wählbar.
Die Oligarchen in der Ukraine:
Rolle
der Oligarchen
Die ukrainischen
Oligarchen sind anlässlich der Fußball-Europameisterschaft 2012
in den Blickpunkt der internationalen Öffentlichkeit getreten: Rinat
Achmetow als Besitzer des Vereins Schachtar
Donezk in Donezk
und als Errichter von dessen Arena, Olexandr Jaroslawskyj, der „König von Charkiw“, in
gleichartiger Funktion bei Metalist
Charkiw und seines Metalist-Stadions, sowie die Brüder Hryhorij
Surkis und Ihor Surkis, von denen ersterer auch als Präsident des
ukrainischen Fußballverbands (FFU) fungiert, während sein jüngerer Bruder
Präsident des ukrainischen Fußballvereins Dynamo
Kiew in der Hauptstadt Kiew ist.[11] Laut
einigen Analysen in den Medien tendierten bis zu den politischen Umwälzungen
seit 2013 die Oligarchen der Ostukraine, etwa der Achmetow-Clan, politisch zur
„blauen“, eher russlandfreundlichen Partei des ehemaligen Präsidenten Wiktor Janukowytsch, jene der Westukraine
wie z. B. der Pintschuk-Clan zur prowestlichen „orangen“ Seite seines
Vorgängers Wiktor Juschtschenko und der ehemaligen Ministerpräsidentin
Julia Timoschenko. Dabei wechselten die
Unterstützungen und Koalitionen der Oligarchen je nach Geschäftsinteresse auch,
zumal die Unternehmen der Oligarchen auch bereits international und nicht mehr
nur regional präsent sind. Nach Einschätzung von Klaus Müller (AGH
Wissenschaftlich-Technische Universität Krakau) trifft ein schlichtes Ost-West
Schema nicht die Realität, da es aufgrund des vorherrschenden Opportunismus
unter den Oligarchen keine konstanten Lager gibt.[12]
Entstehung
der Oligarchie
Herausgebildet haben sich
die dominierenden Oligarchen im Übergang der Ukraine von einer Sowjetrepublik
in die Unabhängigkeit in den 1990er Jahren.[12]
In der ersten Phase wurden vor allem Handels- und Finanzgeschäfte betrieben,
die von staatlicher Seite durch Tolerierung ungesetzlicher Maßnahmen,
Staatsaufträge und günstige Kredite unterstützt wurden. Die Gewinne dienten dem
manipulierten Aufkauf von Staatsbetrieben und der Übernahme der Firmen von
Schuldnern durch staatlicherseits gebilligte Konkursverfahren. Die so
entstandenen Holdings in den profitablen Wirtschaftsbereichen der Ukraine waren
weiterhin auf staatliches Wohlwollen angewiesen. Der Aufschwung Ende der 1990er
Jahre führte zum rasanten Wachstum einiger Holdings und zur Expansion ihrer
Geschäftstätigkeit auf den globalen Markt. Nach der Phase der Kooperation
zwischen Unternehmern und politischer Elite begannen die Unternehmer Mitte der
1990er Jahre selbst stärker politischen Einfluss zu nehmen: über den Aufkauf
von Massenmedien, regionale Seilschaften und die Übernahme politische Ämter.[13]
In den ersten fünf Jahren
der Transformation ging die Hälfte der Staatsunternehmen in privaten Besitz
über und die ukrainische Wirtschaft wurde vor allem unter drei großen „Clans“
der 1990er Jahre territorial und sektoral untergliedert.[12]
In den folgenden Jahren erreichten sie eine Machtstellung auch außerhalb dieser
Regionen: am Ende von Kutschmas Amtszeit im Januar 2005 hatten sie unter
anderem die Leitung über das Außenministerium, das Energieministerium, die
Zentralbank, den Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat und die
Zollbehörde. Der ukrainische Präsident Olexander Turtschynow ernannte 2014 die
Unternehmer-Politiker Serhij Taruta und Ihor
Kolomojskyj zu den Gouverneuren von Donezk bzw. Dnjepropetrowsk.[12]
(Quelle: „Wikipedia“ -
„Oligarchen“)
Montag, 5. Februar 2018
Schulz und Nahles bringen die SPD zum Absturz - AfD und FDP gewinnen
POLITIK
05/02/2018 16:37 CET
SPD in Umfrage nur noch ganz knapp vor
der AfD
•
HuffPost / ben
Laut einer aktuellen Umfrage des Instituts Insa für die
“Bild” bricht die SPD in der Wählergunst weiter ein.
Das ist passiert:
► Im aktuellen INSA-Meinungstrend verliert die Union (30,5
Prozent) drei Prozentpunkte. Die SPD (17 Prozent) sackt erneut
einen halben Punkt ab. Die Grünen kommen auf 12,5 Prozent und gewinnen
eineinhalb Punkte, AfD (15 Prozent) und FDP (10 Prozent) gewinnen
je einen Punkt hinzu. Die Linke liegt bei 11 Prozent.
► Die SPD liegt damit nur noch zwei Prozentpunkte vor der AfD.
► Erstmals seit Erhebung des INSA-Meinungstrends gibt es mit
zusammen 47,5 Prozent keine Mehrheit mehr für eine Große Koalition aus Union
und SPD. Ein Jamaika-Bündnis aus CDU/CSU, FDP und Grünen kommt zusammen auf 53
Prozent.
Darum ist es wichtig:
Für die SPD wird es langsam eng – es scheint nicht mehr
unwahrscheinlich, dass die AfD die Sozialdemokraten in den Umfragen
überholt.
Beobachter – wie der Journalist Jakob Augstein – sprechen
der AfD deshalb schon den Titel “Volkspartei” zu.
Und noch eine Beobachtung ist interessant, die der
Korrespondent des britischen Magazins “Economist”, Jeremy Cliffe, auf Twitter
macht: Alle Kleinpartein kommen inzwischen auf mehr als 10 Prozent - die alten
Volksparteien verlieren dagegen stetig. “Die deutsche Politik
fragmentiert”, folgert Cliffe.
Das müsst ihr noch wissen:
Insa-Chef Hermann Binkert sagte gegenüber “Bild”: “Die
GroKo hat keine Mehrheit. Sie schwächt alle daran beteiligten Parteien. Grüne,
AfD und FDP profitieren.”
Für den INSA-Meinungstrend im Auftrag von BILD wurden vom 2.
bis zum 5. Februar 2018 insgesamt 2034 Bürgerinnen und Bürger befragt.
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