Mittwoch, 23. Juli 2014

Endlich - ein klarer Entscheid eines holländisches Gerichts zum Völkermord von Srebrenica: Der niederländische Staat ist mitverantwortlich für die Deportation von 300 Männern, die von Mladics Soldateska ermordet wurden


Quelle: "10vor10", vom 16.07.2014, 21:50 Uhr; "Srebrenica-Massaker: Holland trägt Mitschuld"; Link:
http://www.srf.ch/player/tv/10vor10/video/srebrenica-massaker-holland-traegt-mitschuld?id=3eb1a111-f2c9-43b0-bb34-830270c7d662

Im Juli 1995 verübten bosnische Serben eines der schlimmsten Kriegsverbrechen seit dem Zweiten Weltkrieg als sie ungefähr 8'000 Männer ermordeten. Ein holländisches Gericht hat nun festgestellt: Am Tod von 300 der Opfer tragen holländische UNO-Blauhelme eine Mitschuld, in deren Obhut sich die Männer damals begeben hatten.

Der niederländische Staat ist mitverantwortlich für die Deportation von 300 Männern beim Völkermord von Srebrenica. Das hat ein Zivilgericht in den Haag entschieden. Damit wurde erstmals der Heimatstaat einer UNO-Truppe für Kriegsverbrechen Dritter haftbar erklärt.

Rhoenblicks Kommentar: Die niederländischen Truppen haben ihren Auftrag nicht erfüllt. Die Niederlande hätten mehr Truppen entsenden müssen. Wollten sie das nicht, dann hätten die Niederlande sich weigern müssen, diese Schutzaufgabe zu übernehmen.
"Fest steht nach dem Bericht auch, dass der Kommandant von "Dutchbat III", Oberst Ton Karremans, dem serbischen General Ratko Mladic nicht gewachsen war!" (Quelle: "Die Welt", vom 11.04.2002: "Holländer ließen Massaker von Srebrenica zu" - "Die Regierung in Den Haag legt Bericht über die Rolle ihres UN-Bataillons beim Fall der Moslem-Enklave 1995 vor", von Anna Visser;



Begleitet von Protesten von Srebrenica-Überlebenden ehrte am 4. Dezember 2006 die niederländische Regierung demonstrativ ungefähr 500 Soldaten. Sie hätten seinerzeit einen „außerordentlich schwierigen Auftrag“ gehabt, so der niederländische Verteidigungsminister Henk Kamp. Nach 1995 seien sie jahrelang falschen Anschuldigungen ausgesetzt gewesen, jedoch mittlerweile durch offizielle Untersuchungen entlastet.


Quelle: "Wikipedia"; Link:  http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Srebrenica http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Srebrenica.
Quelle: "N24"; Link:  https://web.archive.org/web/20071014174834/http://www.n24.de/politik/article.php?articleId=86812&teaserId=87300 .
Quelle: "Der Tagesspiegel"; Link:  http://www.tagesspiegel.de/politik/ehre-wem-keine-gebuehrt/783530.htmlhttp://www.tagesspiegel.de/politik/ehre-wem-keine-gebuehrt/783530.html .

Unsere Exporte in die USA und China nehmen zu, die in die EU-Länder nehmen ab - wir werden unabhängiger!



"Schweizer Exporteure melden gute Zahlen"

"Die Schweizer Wirtschaft exportiert wieder etwas mehr (+ 2,7 Prozent) ins Ausland. Das zeigen die Exportzahlen des ersten Halbjahres 2014. Allerdings gibt es noch Steigerungspotential, wie der Blick zurück zeigt".


Zunahme der Exporte bei Pharma, Chemische Industrie, Uhren.
Abnahme der Exporte bei der Maschinen- und Elektronik-Industrie.

 

Veränderung des Exports seit Beginn der Finanzkrise (2008):



die Exporte in die EU-Länder nehmen um 13 Prozent ab.



die Exporte nach den USA nehmen um 31 Prozent, die nach China (noch kleine Basis) um 52% zu - vor dem Inkrafttreten des Freihandelsabkommens.

Agrarwissenschafter Stefan Siebert spricht Klartext!

Strategiepapier in  "Science" zur Zukunft der Welternährung
Quelle: "F.A.Z.", vom 23. Juli 2014; Interview geführt von Hildegard Kaulen

FAZIT:

Immer mehr Ackerland dient

der Produktion von Tierfutter 

oder

der Produktion nachwachsener Rohstoffe:

Raps -> Rapsöl -> Biokrafstoffe (Biodiesel)
Zuckerrüben / Getreide / Kartoffeln / Mais -> Bioethanol -> Benzinzusatz (E10)
Mais / Roggen -> Biogas

das führt zu verstärkten Abholzung von tropischem Regenwald (Brasilien holzt 34 Prozent, Indonesien 17 % der tropischen Regenwälder ab).

Vier Milliarden Menschen könnten zusätzlich ernährt werden, wenn das Ackerland direkt für die Ernährung genutzt würde, nicht für Viehfutter oder Bioenenergie!

 

Deutschland kann seinen Beitrag dazu leisten, wenn

  • auf dem Acker wieder mehr Nahrungsmittel erzeugt werden,
  • Tiere auf der Weide ernährt werden,
       - das tut den Tieren nur gut: ihr Fleisch wird bekömmlicher, die
         Tiere sind gesünder (weniger / keine Antibiotika)
  • Bioenergie hauptsächlich aus Wäldern und Abfallprodukten (NICHT aus NAHRUNGSMITTELN) gewonnen wird.
.

Montag, 21. Juli 2014

Schweiz : EU - Die erwartete Antwort – nun geht es hart auf hart!


Die nur noch interimistisch tätige EU-
Aussenbeauftragte Catherine Ashton
hat uns, wie erwartet mitgeteilt, die EU
denke nicht daran, mit uns die Personen-
freizügigkeit neu zu verhandeln. Niemand
in der Schweiz darf nun kneifen – niemand
darf dieser Absage wegen die Arbeit an der
Umsetzung des Art. 121a (BV) „Steuerung
der Zuwanderung“ abblasen!
Wir bleiben dran!


Nun, es geht ja nicht nur um die Personen- freizügigkeit. Bereits im Mai hat die EU uns ihre Vorstellung eines Verhandlungsmandates offenbart. NR Philipp Müller trifft mit seiner Analyse den Nagel auf den Kopf (Interview mit der "SonntagsZeitung"): "Mit dem Mandat liegt nun die Maximalforderung der EU auf dem Tisch. Unsere Forderungen sind andere. So wie die EU das im Mandat skizziert, wird es nie kommen." Die Schweiz wäre damit "das unsouveränste Land in Europa. Da könnten wir ja gleich beitreten". Das ist kein Verhandlungsmandat, das ist ein Brüsseler-Diktat!

Die Initiative „Stopp der Masseneinwanderung“ kam zum richtigen Zeitpunkt. Ein Marschhalt und eine Besinnung sind für unser Land dringend notwendig, denn es geht um weit mehr als um die im Vergleich zu allen EU-Staaten exorbitante Zuwanderung in unser Land.
Die Schweiz kann die Streitfrage der Zuwanderung nur im Zuge einer grossen Revision der gesamten Beziehungen der Schweiz zur EU klären. Dabei müssen alle Streitfragen auf den Tisch, von Unternehmenssteuern bis hin zur Frage, welche Instanz Streit zwischen der EU und der Schweiz bei unterschiedlichen Rechtsauslegungen der Verträge klären soll. 
Michael Ambühl, ehemaliger Staatssekretär im Eidgenössischen Finanzdepartement und Leiter des Staatssekretariates für internationale Finanzfragen (SIF), bringt es gegenüber dem „Handelsblatt“ auf den Punkt: „Anders wird es nicht gehen“.

Aufgrund des arroganten Brüsseler Diktats den institutionellen Rahmen betreffend, müssen wir bereit sein, unsere Beziehung zur EU grundsätzlich zu überdenken, d.h. alle bisherigen Verträge in Frage zu stellen, notfalls zu kündigen - neue Wege zu beschreiten! 

Samstag, 19. Juli 2014

Die Schweizer Banken sind weltweit führend in der Vermögensverwaltung



„NZZ“, vom 18.07.2014; von Michael Ferber:

„UBS weltweit grösster Wealth-Manager“; Link: http://www.nzz.ch/finanzen/ubs-weltweit-groesster-wealth-manager-1.18345789 inkl. Rangliste
„F.A.Z.“, vom 18.07.2014; von Christian Hiller: „Viele Vermögensverwalter stehen vor der Existenzfrage“; inkl. Rangliste.

Trotz aller Querelen – u. a. Crédit-Suisse – und grundsätzlichen Neuem, wie der AIA ist die Schweiz nach wie vor führend in der internationalen Vermögensverwaltung. Ausgenommen die „HSBC“ haben alle aufgelisteten Banken innert Jahresfrist das verwaltete Vermögen vermehrt. 

1. UBS: 1,967 Milliarden $ (gerundet); Wachstum gegenüber 2013 (gerundet): + 15 %.
4. Crédit-Suisse: 888 Milliarden $; + 10 %. 10. Pictet: 338 Milliarden $; + 12 %. 12. Julius Bär: 283 $  + 41 %. 17. Lombard Odier 198 $; + 13 %.
im Vergleich: 7. Deutsche Bank: 384$; + 14 %.

Rhoenblicks Kommentar:
Dieses international Vertrauen, das die Schweiz geniesst ist u.a. die Konsequenz unserer eigenen Währung, des straken, harten Frankens, unserer Neutralität und zu Wirtschaftsblöcken (wie die EU), unserer Rechtssicherheit, unserer – im Vergleich zu Deutschland et al geringe Bürokratie, verständlich formulierte Gesetze.
Diese unsere Vorteile gegenüber anderen Ländern ist keine selbstverständlich; sie müssen bewahrt, immer wieder neu erarbeitet werden.
Die UBS ist, dank ihrem Aufsichtsratspräsidenten Axel Weber („Wikipedia“; Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Axel_Weber , einem unabhängigen, kompetenten Banker – ehemals deutscher Bundesbank-Präsident – in guter Hand.
Die CS hat diesbezüglich ein Problem, den der Aufsichtsratspräsident, Urs Rohner („Wikipedia“; Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Urs_Rohner ist ein Insider. Insider müssen „Kollegen“ (Seilschaften) dankbar sein, dass sie nun da sind, wo sie sind. Insider sind auch von derBank- Vergangenheit belastet: Rohner war früher CS-Chefjurist.
Der CS-CEO Brady W. Dougan („Wikipedia“; Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Brady_W._Dougan will und will nicht zurücktreten. Die Frage ist erlaubt, wie sehr es die amerikanischen Behörden erzürnt hat, dass ein Amerikaner als CEO der Bank vorsteht, die von ihnen, den US- Behörden der Mithilfe bei Steuerhinterziehung bzw. Steuerbetrug bezichtigt werden: Ein Amerikaner, unter dessen Führung amerikanische Gesetze nicht respektiert, sondern umgangen worden sind.

Der neue FINMA-Chef („Wikipedia“; Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Eidgen%C3%B6ssische_Finanzmarktaufsicht ), Marc Branson; (Link: http://www.finma.ch/d/aktuell/Documents/cv-mark-branson-d.pdf , hat in Radio und Fernsehen SRF deutlich die Banken kritisiert – es lohnt sich, die Ausführungen von Herrn Marc Branson anzuhören zu verinnerlichen:

SRF – TV:
„Finma  fordert von Banken mehr Selbstdisziplin.
Mark Branson Direktor der Finanzmarktaufsicht (FINMA), ruft die Banken zu mehr Selbstdisziplin auf, um das fehlende Vertrauen zurück zu gewinnen. Er fordert auch moderate Boni, damit die Banker nicht zu illegalen Geschäften verleitet würden.“ (Link: http://www.srf.ch/player/tv/tagesschau/video/finma-fordert-von-banken-mehr-selbstdisziplin?id=76b0c2ce-3f8f-4a80-99bb-359ba711aebf )

SRF – Radio:
Mark Branson, Direktor der Finanzmarktaufsicht (FINMA):
„Trotz überstandener Finanzkrise sorgen Schweizer Banken und ihre Milliardenbussen regelmässig für negative Schlagzeilen. Der oberste Bankenaufseher, Finma-Direktor Mark Branson, mahnt die Banken zur Besserung“. Link: http://www.srf.ch/player/radio/rendez-vous/audio/finma-direktor-fordert-von-bankern-mehr-selbstdisziplin?id=decd1cb9-28ef-4446-a0f6-355cb7392b02 .
Vgl. “Tagesanzeiger”, vom 17.06.2014; von mw/sda: “Finma-Direktor redet Bankern ins Gewissen”; Link: http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/FinmaDirektor-redet-Bankern-ins-Gewissen/story/15005516?track .