Donnerstag, 30. August 2012

25.11.2012: Unsere Antwort an Deutschland - die Bundeskanzlei ist "Für fast alle Fälle gerüstet"

Für fast alle Fälle gerüstet

Die Vorbereitung der Novemberabstimmung ist unüblich: Die Bundesbüchlein werden gedruckt, bevor feststeht, ob über die Abgeltungssteuerabkommen überhaupt abgestimmt wird.

fon. Bern Die Abstimmung vom kommenden 25. November stellt die Bundeskanzlei vor logistische Herausforderungen. Der Bundesrat hat fünf Referendumsvorlagen auf die Agenda gesetzt: die umstrittenen Abgeltungssteuerabkommen mit Deutschland, Österreich und Grossbritannien, das Gesetz über die internationale Quellenbesteuerung sowie das Tierseuchengesetz. Das Hauptproblem der Bundeskanzlei liegt darin, dass derzeit noch ungewiss ist, über welche der Vorlagen tatsächlich abgestimmt werden wird. Bisher steht einzig fest, dass das Referendum gegen das Tierseuchengesetz zustande gekommen ist. Bei den anderen vier Vorlagen läuft die Referendumsfrist noch bis am 27. September.
Klarheit am 1. Oktober
Dass der Bundesrat die Volksabstimmung anordnet, bevor das Referendum zustande gekommen ist, ist unüblich. Der Grund liegt darin, dass die vom Parlament im Sommer gutgeheissenen Steuerabkommen bereits am 1. Januar 2013 in Kraft treten sollen und somit aufgrund der gesetzlichen Fristen nur der November als Abstimmungstermin infrage kommt. Nebst der Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (Auns) haben auch die Jungsozialisten und die Junge SVP das Referendum gegen die drei Steuerabkommen ergriffen. Es wäre keine Überraschung, wenn die je erforderlichen 50 000 Unterschriften zustande kommen würden, zumal auch weitere Gruppierungen wie beispielsweise die Lega dei Ticinesi Unterschriften beisteuern. Gegen das Quellensteuergesetz, das die Umsetzung der Steuerabkommen regelt, hat sich bis anhin offiziell kein Widerstand formiert. Die Bundeskanzlei kann allerdings nicht ausschliessen, dass auch gegen diese Vorlage Unterschriften gesammelt werden.

Wie Bundesratssprecher André Simonazzi am Mittwoch vor den Medien ausführte, will die Bundeskanzlei möglichst schnell Klarheit schaffen. Innert vier Tagen nach Ablauf der Referendumsfrist sollen die eingegangenen Unterschriften – mit einem personellen und zeitlichen Sondereffort – geprüft werden. Am Montag, dem 1. Oktober, soll feststehen, über welche Vorlagen im November abgestimmt wird.
Beschwerde ist möglich
Die Abstimmungserläuterungen werden allerdings bereits vor dem 1. Oktober gedruckt; der Bundesrat hat deren Inhalt am Mittwoch genehmigt. Da die Produktion der über fünf Millionen Exemplare zeitaufwendig ist, die Unterlagen laut Gesetz mindestens drei Wochen vor dem Urnengang bei den Stimmberechtigten und entsprechend früher bei Kantonen und Gemeinden eintreffen müssen, kann damit nicht bis im Oktober zugewartet werden. Da der Bundesrat aus finanziellen und ökologischen Gründen nur eine Version der Erläuterungen produzieren lassen will, werden darin alle fünf Vorlagen abgehandelt – auch wenn über sie am Ende eventuell gar nicht abgestimmt wird. Die Stimmzettel werden laut Simonazzi hingegen korrekt abgefasst sein; sie werden erst nach dem 1. Oktober gedruckt.
Der ganze schöne Zeitplan könnte indes ins Wanken geraten, falls die Bundeskanzlei bei der Kontrolle der Unterschriften zum Schluss käme, dass bei einer der Referendumsvorlagen das Quorum knapp nicht erreicht worden sei. Gegen diese Verfügung könnte dann nämlich Beschwerde beim Bundesgericht geführt werden. Würde das Quorum deutlich verfehlt, wäre dies indes nicht möglich.

Rhoenblicks Kommentar:
Nutzen wir Schweizerinnen und Schweizer unsere Möglichkeiten, die die Deutschen nicht haben – unterzeichnen wir das Referendum gegen das Steuerabkommen mit Deutschland. Zeigen wir unserem Bundesrat, dass er sorgfältiger, selbstsicherer und auf unsere Interessen ausgerichteter Staatsverträge mit Deutschland - oder Frankreich - aushandelt.

Link: http://www.referendum.ch/download/unterschriftenbogen_referendum_steuern.pdf

Parallelen zum Steuerabkommen mit Deutschland

Unmut der Romands wächst

"NZZ, vom 25.08.2012
 Link: http://webpaper.nzz.ch/2012/08/25/schweiz/JP0DT/unmut-der-romands-waechst

Neue Kritik am Erbschaftssteuerabkommen mit Frankreich

(sda) · Die Waadtländer Arbeitgeber lehnen das geplante Steuerabkommen mit Frankreich ab. Kein Abkommen sei besser als ein schlechtes, schreiben die Waadtländer Arbeitgeber (Centre patronal) in einem Communiqué. Es sei nur schwer nachvollziehbar, wie der Bund ein solches Abkommen habe paraphieren können. Das Abkommen bringe einzig den Franzosen Vorteile. Frankreich wende damit quasi exterritorial französisches Steuerrecht an. Stein des Anstosses ist die Regelung im Abkommen, Erben in Frankreich künftig auch dann nach französischem Recht zu besteuern, wenn der Verstorbene zuletzt in der Schweiz gelebt hat.

Zuvor hatte der Waadtländer Finanzdirektor Pascal Broulis (FDP) das Abkommen scharf kritisiert. Jetzt stimmten auch der Walliser Staatsrat und die Walliser Handelskammer in den Chor der Kritiker ein. Gemäss den welschen Politikern hat der Bund den Vertrag überstürzt ausgehandelt. Die Plenarversammlung der kantonalen Finanzdirektoren (FDK) habe keine Möglichkeit gehabt, sich zum Abkommen zu äussern. Der siebenköpfige FDK-Ausschuss stimmte zu, weil Frankreich gedroht hatte, das Abkommen einseitig zu kündigen. In der Schweiz lebende Franzosen könnten so bei Erbschaften doppelt besteuert werden.

Rhoenblicks Kommentar:
Schauen wir uns im Text die Vorwürfe an, so sind es die gleichen, die die Gegner des Steuerabkommens mit Deutschland anführen:

"Es sei nur schwer nachvollziehbar, wie der Bund ein solches Abkommen habe paraphieren können".
"Das Abkommen bringe einzig den Franzosen Vorteile. Frankreich wende damit quasi exterritorial französisches Steuerrecht an".
"Gemäss den welschen Politikern hat der Bund den Vertrag überstürzt ausgehandelt".

Mit anderen Worten, auch Frankreich hat die Schweiz über den Tisch gezogen.

Wir müssen ein Zeichen setzen: Der Bundesrat fordert nicht, er gibt nach - er entscheidet falsch!
Schweizerinnen, Schweizer setzt ein Zeichen - besser kein Vertrag als ein schlechter!
Link: http://www.referendum.ch/download/unterschriftenbogen_referendum_steuern.pdf

Auftrieb für Gegner des Steuerabkommens



Referendum wahrscheinlich

NZZ, vom 14.08.2012, sig.

Von den benötigten 50 000 Unterschriften für ein Referendum gegen die Abgeltungssteuerabkommen sind zur Halbzeit der Referendumsfrist rund 30 000 beisammen. Die jüngste Eskalation in Deutschland gibt den Gegnern der Verträge Aufrieb. Wie stark sich SP und SVP im Abstimmungskampf engagieren würden, ist noch nicht klar.

Rhoenblicks Bitte:
Schweizerinnen und Schweizer, unterzeichnet das Referendum gegen das Steuerabkommen mit Deutschland! Die Schweiz hat sich von Deutschland über den Tisch ziehen lassen!

Link: http://www.referendum.ch/download/unterschriftenbogen_referendum_steuern.pdf


Mittwoch, 29. August 2012

Schweizerinnen und Schweizer: Unterzeichnen Sie bitte das Referendum gegen das Steuerabkommen Schweiz - Deutschland


Die Schweiz hat sich von Deutschland über den Tisch ziehen lassen!

Link: http://www.referendum.ch/download/unterschriftenbogen_referendum_steuern.pdf

Die Änderung des Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) Schweiz - Deutschland ("Steuerabkommen"), ist das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben ist.


Bundespräsidentin Widmer-Schlumpf und Bundeskanzlerin Merkel: keine Deeskalation des Streites in Sicht
Foto: Jean-Christoph Bott / Keystone

Meine Argumente gegen das Doppelbesteuerungsabkommen Schweiz-Deutschland
Bitte unterzeichnen Sie das Referendum - danke - ein Auslandschweizer

Grundsätzlich hat sich die Schweizerische Delegation und – in Folge der Bundesrat und die eidgenössischen Räte von Deutschland über den Tisch ziehen lassen.

1. Einseitig:
Das DBA behandelt nur Deutsche oder Schweizer, in Deutschland gemeldet, die in der Schweiz Vermögen haben.
Es gibt aber sicher auch Schweizer oder Deutsche, in der Schweiz gemeldet und somit hier steuerpflichtig, die in Deutschland Vermögen haben, dies aber in der Schweiz nicht versteuern.

2. Die Schweizer Banken müssen den deutschen Finanzämtern (Steueramt)für die verflossenen 10 Jahre den Bestand des Vermögens per 31.12. melden.
Das geht die deutschen Finanzämter aber nichts an, denn Deutschland kennt keine Vermögensbesteuerung. Die deutschen Finanzämter können aber auch mit diesen Daten gar nichts anfangen, als herumzuschnüffeln, da wo sie nichts zu suchen haben.
Deutsche Banken übergeben den Steuerpflichtigen Zinsbestätigungen per 31.12. des Jahres – ohne Anhabe der Vermögenswerte. Das sind genau die Auskünfte, die der in Deutschland Steuerpflichtige in die Steuererlklärung einsetzt.

3. Auf Verlangen der Deutschen erfolgen die Meldungen  bzw. die Berechnungen über die letzten zehn Jahre. (In Deutschland wird bei Steuerbetrug über die letzten zehn Jahre ermittelt.) So weit so gut
Es wird aber in keiner Weise berücksichtigt, ab welchem Datum der in Deutschland wohnhafte Schweizer effektiv in Deutschland gemeldet ist. Es ist doch in den meisten Fällen so, dass er schon vor seiner Umsiedlung Kunde einer Schweizer Bank gewesen ist und dies auch bleibt. Hat der Schweizer – zum Beispiel – sich am 01.01.2004 in Deutschland niedergelassen, muss seine Bank dem deutschen Finanzamt die Vermögensbestände auch per 31.12.2003 und 2002 melden. Das aber geht die Deutschen nichts an.

4. Die Schweizer Banken müssen den deutschen Finanzämtern die unter Ziffer 2 erwähnten Angaben melden, auch wenn die entsprechende Person in Deutschland alles korrekt versteuert hat.
Es ist den Schweizern bei den Verhandlungen nicht in den Sinn gekommen, dass ein Deutscher/ein in Deutschland gemeldeter Schweizer der Bank schriftlich bestätigen könnte, dass er die Einkünfte der auf der Bank liegenden Vermögenswerte in Deutschland regulär versteuert hat. Die Schweizer Bank könnt ja, zu ihrer Absicherung, das deutsche Finanzamt über diese Erklärung informieren.

5. Ebenso müssen die Schweizer Banken auch in Zukunft  dem deutschen Finanzamt jedes Jahr die Erträgnisse des deutschen Kunden bzw. des in Deutschland gemeldeten Schweizers melden.
Es gäbe sicher eine einfache Lösung gemäss Ziffer 4.
Bis heute hat die Bank ihrem Kunden die für die Steuererklärung notwendigen Unterlagen zugestellt, die dieser in seine Steuererklärung übernommen hat.

Das Doppelbesteuerungsabkommen ist durchtränkt von deutschem Obrigkeitsdenken.

Sonntag, 29. Juli 2012

Chinesische Fälschung - einer der Preisträger des Plagiate-Anti-Preises Plagiarius 2012 - ein Schweizer Produkt

Quelle: Aktion Plagiarius e.V.

Das Küchenschneidegerät "swizzzProzzz sP20" (links) stammt im Original von der Schweizer Firma swizzzProzzz. Die Fälscher aus China machten sich noch nicht einmal die Mühe, sich einen neuen Namen auszudenken, tobten sich aber dafür bei der Farbe des Griffs kreativ aus.

Link: http://wirtschaft.t-o​nline.de/vw-stellt-pa​tentklau-in-china-fes​t/id_58248848/index

Donnerstag, 26. Juli 2012

Wirtschaftskrise erfasst Automobilindustrie - Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch die Hersteller von Nobelkarossen von ihr erfasst werden

Wirtschaftskrise erfasst Autoindustrie

t-online - Spiegel Online vom 26.07.2012, 07:49 Uhr
Link: http://wirtschaft.t-online.de/daimler-ford-peugeot-wirtschaftskrise-erfasst-automobilindustrie/id_58218636/index

Die Konsumenten in Südeuropa leiden unter der Schuldenkrise  - das bekommen nun auch die Autohersteller zu spüren. Vor allem Produzenten von Klein- und Mittelwagen spüren die Kaufzurückhaltung. Der französische Marktführer PSA Peugeot Citroën schreibt wie der deutsche Konkurrent Opel tiefrote Zahlen. Der US-Autobauer Ford fürchtet 2012 in seinem Europageschäft einen Milliardenverlust. Und sogar beim Oberklassehersteller Daimler schwächelt der Absatz.

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"Die hohen Arbeitslosenraten und wirtschaftlichen Probleme in großen Absatzmärkten wie Spanien und Italien führen zu einem Einbruch der Nachfrage", sagt Stefan Bratzel, Leiter des Center of Automotive an der Fachhochschule Bergisch-Gladbach. "Autos sind eine langfristige Investition. In schlechten Zeiten warten die Käufer lieber ab und sparen ihr Geld."

Überkapazitäten in Europa
Bratzel prophezeit einen verstärkten Verdrängungswettbewerb in der europäischen Autobranche: "Wir haben in Europa große Überkapazitäten. Fünf bis acht Fabriken sind auf Dauer in Europa überflüssig." Derzeit gehe es nur noch darum, wer als Erstes nachgebe und Werke schließe. Große Konzerne wie Volkswagen spielten dabei ihre Marktmacht aus, sagte Bratzel. "Sie halten auch schlechter ausgelastete Fertigungsanlagen am Leben - in der Hoffnung, Konkurrenten zu verdrängen."
Offenbar mit ersten Erfolgen: PSA Peugeot Citroën hat bereits eine Fabrikschließung angekündigt. Auch Fiat müsste nach Bratzels Einschätzung eine Fabrik dichtmachen, bei Opel seien sogar zwei Werke überflüssig.

Französische Hersteller sollen Staatshilfe bekommen
Während die Opel-Mitarbeiter in Deutschland kaum mit Unterstützung der Regierung rechnen können, will die französische Regierung den heimischen Herstellern Peugeot, Citroën und unter die Arme greifen. Dazu sollen Käufer von Elektro- oder Hybrid-Autos künftig Renault  noch höhere Zuschüsse bekommen als bislang. Außerdem will die Regierung bei Neuanschaffungen in Ministerien und Behörden stärker Öko-Autos berücksichtigen.
Vor allem der französische Marktführer PSA Peugeot Citroën ist hart von der Absatzkrise getroffen. Diese sorgte im ersten Halbjahr 2012 für einen Verlust von rund 820 Millionen Euro. PSA kündigte ein Sparprogramm in Höhe von 1,5 Milliarden Euro bis 2015 an. Erst vor knapp zwei Wochen hatten die Franzosen angekündigt, sie wollten 8000 Stellen streichen.

Peugeot hat Internationalisierung "verpennt"
Ferdinand Dudenhöffer räumt dem Hilfsprogramm der französischen Regierung keine großen Chancen ein. "Das ist, wie wenn man versucht, einen Großbrand mit einem Glas Wasser zu löschen", sagte der Autoexperte von der Universität Duisburg-Essen. Solange die Euro-Krise andauere, werde Peugeot nicht aus dem Tal kommen, denn das Unternehmen verkauft 60 Prozent seiner Fahrzeuge in Europa. Der französische Autobauer habe die Internationalisierung "verpennt". Nun müsse PSA "Kapazitäten abbauen und auf niedrigem Niveau durch die Krise kommen".
Die stark rückläufigen Verkäufe in Europa belasten auch den US-Autobauer Ford und könnten zu harten Einschnitten führen. Allein im zweiten Quartal fuhr der US-Autobauer in seinem Europageschäft einen operativen Verlust von 404 Millionen Dollar ein. Im Gesamtjahr dürfte in Europa ein Verlust von mehr als einer Milliarde Dollar anfallen, erklärte der Konzern. Zu möglichen Werksschließungen sagte Finanzchef Bob Shanks: "Es ist zu früh, um im Detail über unsere Pläne zu reden, wie wir auf die Situation in Europa reagieren können."

Deutsche Oberklasse-Hersteller noch[!!!] schwach betroffen
Während Opel, PSA, Ford und Fiat mit Überkapazitäten kämpfen, haben Volkswagen und die Oberklassehersteller Daimler und BMW bislang vom Wachstum vor allem in China und den USA profitiert. Inzwischen spürt aber auch Daimler die Krise in Europa Immerhin: Der Stuttgarter Konzern kann bislang mit Verkäufen in Übersee und dem Geschäft mit Lastwagen gegensteuern. Daimler hat im ersten Halbjahr insgesamt weltweit so viele Autos abgesetzt wie noch nie. Dementsprechend kletterte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Prozent auf 28,9 Milliarden Euro. Allerdings schwächte sich die Entwicklung im Juni angesichts der Wirtschaftslage in Europa deutlich ab. Mit 131.139 verkauften Autos legte der Absatz zuletzt nur noch um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu.
Unterm Strich verdiente Daimler im zweiten Quartal mit rund 1,5 Milliarden Euro elf Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Das Unternehmen erklärte den Gewinnrückgang auch mit Investitionen: Höhere Kosten zur Erweiterung der Modellpalette hätten sich ungünstig ausgewirkt, hieß es.

Rhoenblicks Kommentar:
Auch die deutschen Marken Daimler, Daimler, VW und Audi, die Protzenwagen fabrizieren, die viel Benzin verbrauchen und viel Kohlendioxid ausstoßen, werden den Absatzrückgang spüren - nicht in Europa sondern in den Schwellenländern wie China usw. Wer Bilder der chinesischen Städte sieht, sieht giftigen Smog wie für über fünfzig Jahren in London. Dort waren die Etagenheizungen mit Kohle, heute in Peking usw. sind die Autoabgase die Ursache.
Chinas Wirtschaft schwächelt, die chinesische Regierung muss etwas gegen die zunehmende Luftverschmutzung, die Autolawinen in ihren Städten tun: Sie wird ihre Eigenmarken forcieren, vor allem den Bau und Kauf von Autos mit geringem Benzinverbrauch und geringen Abgasmengen, den Privatverkehr zu Gunsten des öffentlichen Verkehrs einschränken. Zudem - der Markt für Autos, mit den man angeben kann, wird – auch in China – in absehbarer Zeit gesättigt sein; wie auch der von Schweizer Luxusuhren.
Deutschland, das auf seine Autobonzen wie  hört, wird in spätestens zehn Jahren zur Erkenntnis kommen, dass das Standbein Export und von Nobelkarossen eingebrochen sein wird, dass die Automobilindustrie und mit ihr die vielen Zulieferfirmen landauf landab nur noch geringe Gewinne, wenn nicht Verluste einfahren werden. Schade, dass dieses grosse Land, sich so sehr auf die zurzeit boomende Autoindustrie verlässt.
Die deutschen Gewerkschaften sind gut beraten, wenn sie der deutschen Wirtschaft Sorge tragen, Werkschließungen und Entlassungen akzeptieren, auf exorbitante Lohnforderungen verzichten, von weitergehenden Forderungen, wie Übernahme aller Azubis verzichten.