Freitag, 17. Januar 2014

Obamas NSA-Rede. Die Deutschen machen sich was vor



Heute, 17.01.2014 berichtet um 19:30 die Schweizer Tagesschau „SRF“ über die Rede Obamas. Die Tagesschau hält klar und eindeutig fest, dass die NSA im Ausland gleich tüchtig und umfassend Daten absaugen wird wie bisher. Obama habe lediglich versprochen, dass die persönlichen Handys und E-Mails(?) der Staatschefs befreundeter Länder ( es gebe eine Liste – wer steht auf dieser Liste?) nicht mehr abgehört bzw. registriert werden sollen. Sie lässt den sehr kundigen Arthur Honegger aus den USA zu Worte kommen. Bezüglich der NSA-Tätigkeit in den USA sagte dieser, dass die NSA den Daten-Staubsauger nicht abstellen oder zurückdrehen werde, sie werde aber Filter (‚check and balance‘) einbauen, so die Absicht Obamas. Das letzte Wort hat der amerikanische Kongress.

In der „ARD“-Tagesschau um 20:00 dagegen tönte es so, als ob die Amerikaner ihren Auslandstaubsauger auf niedrigeren Touren laufen lassen würden. So plauderte der Herr Ströbele die USA würden die Bürgerrechte mehr achten. Mag sein, dass der greise Herr Ströbele damit das gleiche sagen wollte, wie die Schweizer Tagesschau „SRF“. Aber er verband die Bürgerrechte gleich mit dem Versprechen Obamas, das merkelsche Handy nicht mehr abhören zu wollen und erzeugte so einen zu positiven Eindruck Obamas Absichten betreffend. Absicht oder Versehen?
Die Deutschen mögen realisieren, dass es dem Herrn Obama einzig um das merkelsche Handy geht. Es ist für das Untertanenverständnis vieler Deutschen typisch: Sie haben es hingenommen, dass sie durch und durch abgesaugt und ausgesaugt werden durch die NSA-Staubsauger. Erst als es um die Kanzlerin, genauer um deren Handy ging, da haben sie aufgemuckt. Wobei Frau Merkel ja noch im Sommer behauptet hatte, ihr sei nichts bekannt; was bei ihren Untertanen den Eindruck hinterliess Muttis Handy werde nicht abgehört. Frau Merkel - vergleichbar einem Teenager - betätigt ihr Handy (welches? das persönliche, nicht gesicherte? dass öffentliche) zu häufig und oft bei unpassender Gelegenheit. Unvergessen ihr und das Schavansche Lächeln, als auf dem merkelschen Handy die Nachricht zu lesen war, Herr von und zu Guttenberg hätte um seine Entlassung als Bundesminister gebeten. Nun, Frau Schavan ist seither auch verschwunden. Und das ist gut so. Deutsche aufgepasst: dem Herrn Obama geht es in Deutschland einzig um das merkelsche Handy! Einzig die Linken positionieren sich - so zu sehen und zu hören in der „ARD“-Tagesschau - eindeutig: sie sind mit dem Angebot Obamas Merkels Handy nicht mehr abhören zu wollen gar nicht zufrieden. Die SPD möchte gerne kritisieren, weiss aber der GroKo wegen nicht, wie das bei der GroKo-Chefin ankommt. Also hält sich die SPD zurück.
Obamas Wille: das merkelsche Handy - das Handy Deutschlands! - soll nun nicht mehr im Staubsauger sein.

Es zeigt sich einmal mehr, dass Deutschland gegenüber den USA immer noch nicht ein souveräner Staat ist. Denken wir nur an die dümmlichen, ja unwahren Informationen des Herrn Pofalla betreffend die NSA. Diese liess den „aufklärenden“ Pofalla entweder völlig in die Irre laufen oder konnte ihn davon überzeugen, die Deutschen müssten man einlullen, d.h. falsch, ja unwahr informieren. Und dieser Herr Pofalla „Merkels Mann fürs Grobe“ geht nun zur Deutschen Bahn.

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