Montag, 31. Juli 2017

May spricht Machtwort: "Freizügigkeit für EU-Bürger endet mit Brexit"


May spricht Machtwort  
"Freizügigkeit für EU-Bürger endet mit Brexit"
Quelle: „t-online.de“, vom Montag, den 31.07.2017, 17:20 Uhr | dpa, pdi

Ein Sprecher der britischen Premierministerin Theresa May hat Berichten über eine vorübergehende Beibehaltung der Arbeitnehmerfreizügigkeit nach dem Brexit widersprochen. 

"Die Personenfreizügigkeit wird im März 2019 ein Ende
 haben", sagte der Sprecher.
Es werde neue Regelungen und ein Registrierungssystem
für EU-Einwanderer nach dem EU-Austritt geben. 

Über die Details zu spekulieren, wäre ein Fehler. Die Position der Premierministerin dazu habe sich seit ihrer Grundsatzrede zum Brexit im Januar nicht geändert, teilte der Sprecher mit.
Die EU-Freizügigkeitsregeln besagen, dass Bürger der EU-Länder in jedem anderen Land der Europäischen Union arbeiten können [inkl. der Schweiz in Folge des Abkommens über die Personenfreizügigkeit zwischen der Schweiz und der EU].

Widersprüchliche Aussagen
Das entsprechende Statement aus der Downing Street kommt, nachdem Mitglieder von Mays Regierung in den vergangenen Tagen widersprüchliche Aussagen zu dem Thema gemacht hatten. Die Premierministerin ist derzeit im Urlaub.
Zunächst hatten Medien berichtet, Schatzkanzler Philip Hammond habe sich mit der Forderung durchgesetzt, die Arbeitnehmerfreizügigkeit werde für eine Dauer von mehreren Jahren beibehalten. Kurz darauf war Handelsminister Liam Fox an die Öffentlichkeit gegangen.
Eine Fortführung der Personenfreizügigkeit entspreche nicht dem Geist des Brexit-Votums vom vergangenen Jahr, widersprach er seinem Kabinettskollegen.“

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